Zentrifugenabschuss, Zentrifugenabschuß
Anwendung 1: Messung der Trübung im Zulauf des Separators (T1) informiert über die Feststoffbelastung des zugeführten Produkts. Eine hohe Festoffbelastung im Zulauf führt zu häufigen Entleerung der Zentrifuge und damit zu erhöhten Zeitaufwand und Produktschwund. Gegebenenfalls wird das Signal zur Steuerung der Zentrifugenbeschickung benutzt. Bei hoher Konzentration im Zulauf wird die Pumpe (P) gedrosselt, bei niedriger Konzentration wird die Pumpenleistung erhöht. Bei extrem hoher Zulauftrübung wird das unbehandelte Produkt über das Ventil (V1) zurückgeführt.
Anwendung 2: Messung der Trübung im Zentrifugenauslauf (T2) protokolliert die Qualität der geklärten Flüssigkeit. Bei ansteigender Trübung wird der Separator entleert.
Anwendung 3: In einigen Fällen wird ein Anteil der unbehandelten Flüssigkeit über eine Bypassleitung der bereits gelärten Flüssigkeit zugeführt, so das sich im Zentrifugenauslauf der gewünschte konstante Trübungswert einstellt. Das Signal von Trübungssensor (T2)wird von einem PID- Regler mit der Sollkonzentration verglichen. Bei zu hoher Konzentration wird das
Proportionalventil (V2) gedrosselt, bei zu niedriger Konzentration wird der Durchsatz durch öffnen des Ventils (V2)erhöht.
Anwendung 4: Messung der Trübung in der Abschussleitung des Separators (T3) protokolliert die Konzentration der, bei der Entleerung der Zentrifuge abgeschieden Feststoffe. Das Signal kann zur Steuerung des Dreiwegeventils (V3) genutzt werden. Abhängig von der Konzentration wird das Produkt ensorgt oder Recycled.
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